NABU Lampertheim
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Naturschutzjugend
Raus in die Natur!

Wir haben im Lampertheimer NABU seit Oktober 2000 eine Kindergruppe für Kinder von 6 - 12 Jahren gegründet.
Ansprechpartner: Anke Diehlmann, Andrea Hartkorn.

  Was machen wir?

Wir wollen als Naturschützer unser Wissen und unsere Erfahrung mit der Natur den Kindern vermitteln.

Mit allen Sinnen werden sie auf spielerische bzw. projektbezogene Weise mit Tieren und Pflanzen vertraut gemacht. Dabei zeigt sich immer wieder, wie interessiert und offen sich Kinder gegenüber der Natur zeigen.

Mit unserem „Naturerlebniskoffer“, den wir für die Kindergruppe verwenden, sind wir bestens für Naturerkundungen ausgestattet. Geleitet wird die Kindergruppe vom Betreuerteam Andrea Hartkorn und Anke Diehlmann.

  Wann treffen wir uns?

Die Termine werden in der Homepage bzw. Presse veröffentlicht.

  Kostet die Teilnahme etwas?

Ein Kostenbetrag von 1,50 Euro pro Person (außer NABU-Mitglieder) nehmen wir gern als Spende. Diesen Betrag verwenden wir für die Naturschutzjugendarbeit.

Wo bekomme ich nähere Informationen?

Nähere Informationen erhalten Sie unter >Kontakt


 

Aktuelle NAJU-Termine 2017

+++ aktuell keine Termine +++

ARCHIV/NAJU-Aktionen/Projekte

NABU-Jugend auf spannender Exkursion

Spannende Herbsterlebnisspiele im Naturschutzgebiet Biedensand /
Heimische Landschaft erkundet


LAMPERTHEIM – Am Samstagnachmittag hatten sich einige Kinder auf Entdeckungstour durch das Naturschutzgebiet Biedensand gemacht. Eingeladen zur Expedition in der Natur hatten die beiden Kindergruppenbetreuerinnen des NABU, Anke Diehlmann und Andrea Hartkorn. Regelmäßig finden die Veranstaltungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren alle ein bis zwei Monate an verschiedenen Orten statt, dabei steht die Entdeckung in der Natur an erster Stelle. „Im Frühjahr gehen wir zum Beispiel immer an die Storchenstation. Anfang September haben wir uns mit der Jugendgruppe Biblis auf der Streuobstwiese getroffen und Äpfel gesammelt und gekeltert. Wichtig ist eben der Bezug zur Natur“, erklärte Diehlmann. Für die Expeditions-Teilnehmer gab es dann am Samstagmittag im herbstlichen Wald einiges zu entdecken.

Mit Dosenlupen ausgerüstet machten sie sich auf den Weg durch den Auwald und suchten im Unterholz nach sehenswerten Lebewesen. Kellerasseln, Spinnen und Regenwürmer konnten durch die Lupe genauestens beobachtet werden. Auf einer Wiese angekommen, standen Riech- und Tastspiele auf dem Programm. Außerdem spielten die Kinder beim Nuss-Spiel selbst Eichhörnchen und hatten dabei die Aufgabe, ihre kurz zuvor versteckten Nüsse wieder zu finden. Zum Abschluss gestalteten die jungen Wald-Entdecker aus gesammelten Holzstückchen und Blättern einen Waldgeist. Alle weiteren Termine für aktuelle Veranstaltungen werden unter www.nabu-lampertheim.de bekanntgegeben.

Eva Wiegand/TIP

Vogelschutzverein: Naturstrolche basteln Unterschlupf für Wildbienen

Kinder bauen Insektenhotels

Biblis. "Kennt ihr auch die Biene Maja?", fragt ein Helfer vom Verein für Vogel- und Naturschutz Biblis zwei kleine Mädchen. Sie nicken und schon erzählen sie ihm die neusten Abenteuer der frechen Biene und ihrem trägen Freund Willi. Dagegen zeigen sich die Mitglieder der Vereinskindergruppe Naturstrolche überhaupt nicht faul: Sie bohren, schneiden und sorgen dafür, dass 20 neue Insektenhotels im heimischen Garten bald Gäste empfangen können.

Die vorgebauten Insektenhotels werden vom Verein gestellt, daneben können die Kinder noch weitere Unterkünfte für Insekten bauen, so werden etwa in Baumholzscheiben oder Holzrechtecke verschieden große Löcher gebohrt.

Neben den Naturstrolchen aus Biblis ist zudem die Jugendgruppe des NABU Lampertheim zu Gast. Bevor es losgeht, erklärt Markus Wolter, Vorsitzender des Vereins für Vogel- und Naturschutz Bibils, den Kindern, was es so auf sich hat mit den Insektenhotels. "Die Kinder wissen schon viel", staunt er nicht schlecht. So erzählt ihm ein Junge, dass die Bienen in die Löcher kriechen und darin ihre Eier legen

"Schilf nutzen sie etwa als Brutröhre", erklärt Wolter. Mehrere Kammern füllt die Biene mit einem Ei und Nahrung, bestehend aus Pollen und Nektar, und verdeckelt diese jeweils. "Aber wie kommt dann die Biene aus der letzten Kammer bis zur ersten?", rätseln die Kinder. Wolter weiß die Antwort: Die Wildbiene kann das Geschlecht der Eier bestimmen, ganz hinten kommen die weiblichen Eier unter, vorne die männlichen. Letztere schlüpfen früher und öffnen so die ersten Kammern, die Weibchen folgen später und gelangen nach dem Aufbrechen ihrer Kammern durch die bereits geöffneten Kammern in die Freiheit.

"Und keine Angst, die Tiere stechen nicht", so Wolter - und ein Naturstrolch weiß warum: "Weil sie keinen Honig haben". Die Tiere im Insektenhotel haben im Gegensatz zur Honigbiene oder Wespe nichts zu verteidigen. Wo die Honigbienen ihren Nahrungsvorrat sichern müssen, sammeln die Wild- oder auch Solitärbienen lediglich Nektar und Pollen für die eigene Brut. Nach dem Verschließen der Kammern sind die Jungtiere, die sich noch im Ei-Stadium befinden, auf sich selbst gestellt und werden nicht mehr von ihren Eltern betreut. Gleiches gilt für Solitärwespen.

Ökologischer Nutzen

"Neben dem ökologischen Nutzen eines Insektenhotels, ist es auch sehr interessant, dem Treiben der Tiere zuzusehen", sagt Wolter. Damit die Kinder dies im heimischen Garten beobachten können, werden mit wenigen Handgriffen Nisthilfen hergestellt. Die Mädchen und Jungen bohren Löcher in Holzscheiben, mal dicker, mal dünner. So bieten die Löcher verschiedenen Arten von Bienen und Wespen Unterschlupf. Im geräumigen Insektenhotel werden die Hohlräume von den Kindern mit Schilf, Holunderzweigen und Ästen ausgelegt. Schilf ist innen hohl, bei den Holunderzweigen wird das Mark herausgebohrt. str

© Südhessen Morgen, Montag, 17.02.2014

ARCHIV 2013
NAJU-Aktionen/Projekte


Markus Wolter zeigt den Kids die Obstmühle


Frischen Apfelsaft gekeltert

NABU: Bibliser organisieren Aktion mit Lampertheimern

Biblis. Eine echte Premiere erlebten die Besucher beim Streuobstwiesentag. Denn der Bibliser Verein für Vogel- und Naturschutz/NABU organisierte die Aktion mit dem Lampertheimer Ortsverein der Naturschützer. "Wir haben uns vor einigen Wochen auf unserem Apfelfest getroffen und verabredet, einige Projekte miteinander durchzuführen", erklärte Markus Wolter, der Vorsitzende der Bibliser Gruppe.

Gleich beim Treffpunkt in der Pfaffenau wurde klar, dass die Initiative ein Erfolg werden würde. Zahlreiche Kinder und deren Eltern ließen sich von Markus Wolter durch die Streuobstwiesen führen. Dort angekommen, nahm sich Wolter Zeit für den Nachwuchs. "Wozu gibt es Streuobstwiesen, und wofür sind sie gut?" Er erklärte, dass die Menschen vor vielen Jahren auf derlei Nahrungsquellen angewiesen waren, dass selbst die Tierwelt ihren Vorteil daraus zieht und zahlreiche Insekten- und Vogelarten die Bäume als Brutstätte nutzen.

Weitere Zusammenarbeit geplant

Das Ziel des Tages lautete: Äpfel ernten, in der Obstmühle klein mahlen und keltern. Der Weg zum Saft erwies sich durchaus als mühsam. Zuerst galt es, die Früchte zu ernten. Die fielen schon von alleine vom Baum, amüsiert wollten die Gäste schon nach Helmen fragen. Aber schmerzhaft getroffen wurde niemand. Nun schnitten die Teilnehmer ihre Ernte in Stücke, um das Entsaften zu erleichtern. Nach dem Gang durch die Obstmühle folgte der letzte Schritt: das Keltern. Das Resultat präsentierte sich naturtrüb, zuckersüß und garantiert ohne chemische Zusätze. Einfach lecker.

Am Ende stimmten Andrea Hartkorn, die Vorsitzende des Lampertheimer Nabu, und ihr Bibliser Amtskollege Markus Wolter überein, dass der gemeinsamen Aktion der beiden Ortsvereine weitere folgen sollen. jkl

© Südhessen Morgen, Montag, 14.10.2013

Lecker und gesund

NABU Kinder erfahren Wissenswertes über Garten- und Wildkräuter

(red). Allerlei Wild- und Gartenkräuter wurden am Samstag in der ehemaligen NABU-Storchenstation durch die Lampertheimer Naturschutzjugend zu leckeren Snacks und Tees verarbeitet. Neben mitgebrachten Kräutern wie Pimpinelle, Estragon und Rosmarin wurden zusätzlich noch Blätter von Pfefferminze, Zitronenmelisse, Wilder Majoran, Salbei, Thymian und Ysop vom dort angelegten Kräuterbeet gezupft. Neben der dort wild wachsenden Brennnessel entdeckten die Kinder auch den Sauerampfer, der ebenso Verwendung für einen Kräuterquark finden sollte. Zuerst wurde Butter mithilfe eines leeren Marmeladenglases hergestellt.

Darin schütteten sie die mitgebrachte Schlagsahne hinein und schlossen den Deckel. Anschließend schüttelten sie alle so lange kräftig das Glas, bis sich schließlich zu ihrem Erstaunen ein Klumpen Butter bildete. Die dabei entstehende Buttermilch wurde in Becher gegossen. Nun galt es, die Kräuter zuzubereiten.

Bevor aber die Pflanzen gewaschen, klein geschnitten und gehobelt wurden, erzählte Betreuerin Anke Diehlmann etwas über ihre Verwendung in der Küche. Dabei konnten die NAJU-Kids auch selbst mal ein Blättchen der jeweiligen Kräuter probieren. Interessant waren für sie auch die unterschiedlichen Blattformen sowie Düfte und Geschmack. Dieser variierte von herb-säuerlich bis nussartig frisch. Beim Borretsch, auch Gurkenkraut genannt, wurden zudem die leuchtend himmelblaue und essbare Blüte als Dekoration für den Snack verwendet. Bunte Pfefferkörner wurden mittels eines Mörsers und Stößels zerkleinert, eine Muskatnuss mit einer Reibe fein gerieben.

Danach wurden die Kräuter und Gewürze in die Butter und den Quark untergerührt und auf Brötchen gestrichen. Während der Zubereitung informierte Betreuerin Andrea Hartkorn auch über die Heilwirkung der Kräuter. So wird beispielsweise Pfefferminz- und Salbeitee gern bei Magen- und Darmproblemen sowie Erkältungen getrunken. „Die Brennnessel, die von vielen Menschen gern als „Unkraut“ bezeichnet wird, ist eines der heilkräftigsten Heilpflanzen unserer Erde“, erklärte sie. Der Tee finde ein breites Einsatzgebiet in der Medizin. Abschließend ließen sich die kleinen Naturfreunde ihre zubereiteten Kräuterquarks und -tees genüsslich schmecken.

10.06.2013 - LAMPERTHEIM

Maren hilft beim Aufbau der Amphibienschutzzäune mit
Foto: AfP Asel

 

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Rudi Rotbein
Rudi Rotbein
  Der Kinderbereich von NAJU und NABU

 

 

 


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